Arbeitskreis Inklusion

Vorstellungstext vom Arbeitskreis Inklusion:

Alle_inklusive_gross.jpgSeit 2009 ist ‚Inklusion’ Ziel der deutschen Regierung. Die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich die Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft durchzusetzen. Ziel ist es, dass alle Menschen, ob jung oder alt, groß oder klein, unabhängig von Religion und Geschlecht, zusammen Gesellschaft entwickeln können und sollen.

In Eitorf hat das gemeinsame Leben und die Zusammenarbeit in vielen Bereichen eine lange Tradition. Zahlreiche Beispiele wie die Arbeit von und mit Menschen mit Behinderungen in Wohn- und Werkstätten, vielfältige Möglichkeiten der Lebensgestaltung älterer Menschen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bei Projekten, im Jugendcafé und Kampagnen stellen das große Engagement Eitorfer Bürgerinnen und Bürger unter Beweis.

Am 30. Juni 2011 haben sich mehr als 70 interessierte Personen und Institutionen zusammengefunden, um Inklusion in Eitorf weiter zu entwickeln und begonnene Wege fortzusetzen und zu erweitern. In einem aktiven Austausch wurde stattfindende integrative Arbeit benannt, beschrieben und dargestellt, denn diese bildet das Fundament der Inklusionsbewegung. Hieraus sind erste Ideen und neue Wege entstanden die Inklusion in Eitorfals eine lebendige, von allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern getragene Aktionsbewegung zu gestalten. Im Austausch miteinander hat sich gezeigt, wie wichtig dieser ist, um andere Perspektiven zu erfahren, um Ideen kennen zu lernen und neu zu entwickeln und Verknüpfungen zu schaffen. Jede und jeder kann dazu beitragen Gesellschaft inklusiv zu entwickeln, denn es braucht die Veränderung durch die Menschen vor Ort.

Aus dieser Veranstaltung ist der „Arbeitskreis Inklusion“ entstanden, in dem engagierte Menschen verschiedenster Berufe und Institutionen zusammen arbeiten, um die auf dem ersten Inklusionstreffen entstandenen Ideen umzusetzen und auf den Weg zu bringen.